:POWEREDBY_black-wickelschen:
SO fucked up.

So, und nachdem in letzter Zeit jeder und sein Hund einen Blogeintrag damit begonnen haben, dass der Inhalt nicht gefallen wird, ist es jetzt auch mal an mir.

Um es kurz zu sagen: Ich bin abgefuckt. Ich bin abgefuckt, enttäuscht, desillusioniert und psychisch ziemlich fertig. War ein Fehler, gestern mit auf die Heide zu kommen.

Ich mein, ich kanns ja verstehen. Ich habs mir verdammt nochmal auch nicht leicht gemacht mit meiner Entscheidung, nach Neuseeland zu gehen. Vielleicht überrascht es einige jetzt, dass ich auch sowas wie Gefühle hab, aber mir gehts auch Scheiße beim Gedanken an die Band. Ich kanns wirklich verstehen, denn ihr verliert einen Keyboarder und einen Freund, aber ich verlier verdammt nochmal ALLES. Und trotzdem mach ichs.

Und was sind die Reaktionen? Psychoterror im Versuch, mir ein schlechtes Gewissen zu machen, mich zu manipulieren, mir vage Deals anzudrehen. Ich hab euch gesagt, wenn wir nen annehmbaren Vertrag kriegen, komm ich wieder. Sofort und auf der Stelle. Aber ich hab keinen Bock drauf, dass mein ganzes Leben zukünftig daraus besteht, in der Wohnung zu hocken und auf das große Wunder der Musikindustrie zu warten.
Und die Reaktionen gewisser Bandmitglieder lassen mich wirklich daran zweifeln, was ihnen die Band wirklich wert ist. Ich meine klar wird es schwer, klar wirds ne Härteprobe. Aber wenn man nichtmal bereit ist, seinen verdammten Arsch hochzukriegen, sich am Riemen zu reißen, um wirklich um die Band zu KÄMPFEN, sich anstatt in Selbstmitleid und dystopischen Zukunftsvisionen ertränkt, ne Null-Bock- und Alles-Hat-Keinen-Sinn-Mehr-Haltung verbreitet, dann beginne ich wirklich zu glauben, dass diese Band auch so keine Chance hätte. Mit dieser Einstellung kommt man nicht nach oben. Ist es denn echt so schwer, es wenigstens mal zu VERSUCHEN?

Verdammt, niemand kann mir vorwerfen, die Band würde mir nichts bedeuten oder ich hätte keine Energie reingesteckt. Ich hab mich immer hier für andere aufgeopfert, war immer da, hab immer weitergemacht, hab immer alles vorangetrieben. Und das ist für einige anscheinend sehr, sehr bequem. Verdammt, wie ich geschrieben hab, mir fällt das auch nicht leicht, und einige sollten sich wirklich mal überlegen, was in mir vorgehen muss, damit ich ALLES aufgebe.

Aber dass einige "Freunde" anscheinend wirklich allen Ernstes der Meinung sind, es ist meine soziale und moralische Pflicht, jede Zukunftsperspektive wegzuschmeißen und mein Leben damit zu verbringen, dreimal in der Woche zur Probe zur zuckeln und zu hoffen, dass mal ausnahmsweise alle halbwegs pünktlich sind, und ansonsten die Wand in meinem Zimmer anzustarren, FALLS mal jemand Hilfe braucht, und dafür im Gegenzug mir jeden Abend die Birne wegzuknallen, die Arme aufzuschneiden und zwei-, dreimal in der Woche zu versuchen, mich mit Tabletten zu überzudosieren, weil ja alles andere so EGOISTISCH WÄRE...
...das ist echt ziemlich ernüchternd.

Danke an alle die, die mich unterstützen. Ich weiß, dass einige von euch meine Entscheidung nicht gutheißen, aber akzeptieren, und das macht mich echt dankbar. Und danke an Dany wegen gestern Abend. Es war echt schön, gestern Abend wenigstens einen Menschen um mich zu haben, der sich darum kümmert, wie ICH mich dabei fühle.

9.9.07 12:46
 


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